Betreutes Wohnen

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Das Betreute Wohnen ist geeignet für Jugendliche ab 16 Jahren, bei denen eine dem Wohl des Jugendlichen entsprechende Erziehung in der Familie nicht mehr gewährleistet ist und auch mit stützenden und ergänzenden Hilfen im Herkunftsmilieu nicht sichergestellt werden kann.

Kennzeichnend für die Maßnahme ist der Trainings- und Verselbständigungsgedanke im Gegensatz zu einer intensiv-stützenden vollstationären Maßnahme. Dem Jugendlichen sollen dabei die Kompetenzen zur selbständigen Lebensführung sowie einer gelingenden Loslösung vom System der Hilfen zur Erziehung vermittelt werden. Die Jugendlichen müssen daher ein Mindestmaß an Selbständigkeit mitbringen, um den Anforderungen des Alltags - mehr oder weniger intensiv begleitet - gerecht werden zu können.

Inhalt der pädagogischen Leistungen:

  • Alltagspädagogische Unterstützung
  • Sozial-emotionale Förderung und Anregung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Förderung des Sozialverhaltens
  • Angebote und Förderungen im sportlichen, kulturellen und handwerklichen Bereich
  • Förderung und Einübung lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Beteiligung von Jugendlichen (Partizipation)
  • Elternarbeit
  • Förderung und Kooperation im Schul- und Ausbildungsbereich

Für die Bezugsbetreuung der Jugendlichen im Rahmen des Betreuten Wohnens stehen weibliche und männliche pädagogische Fachkräfte zur Verfügung.

Ansprechpartner für alle Formen des Betreuten Wohnens:
Stefan Gräwe
Pädagogische Leitung
Telefon: 0431-70999-23
E-Mail: s.graewe@flex-kiel.de

Betreutes Wohnen für unbegleitete minderjährige Ausländer

Für die Versorgung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern stehen nach unserer Erfahrung zu Beginn der Hilfe oftmals drängende Probleme im Vordergrund, wie z.B. die Einleitung / Klärung des Asylverfahrens, die ärztliche und psychotherapeutische Versorgung, der Erwerb der deutschen Sprache und ähnliches. Diese Grundlagen müssen vorrangig in der Betreuung angegangen werden, bevor die Bausteine des betreuten Wohnens und damit die eigentliche pädagogische Arbeit umgesetzt werden können.

In dieser Form des Betreuten Wohnens „XL“ werden die Jugendlichen mit einem erhöhten Stundenkontingent begleitet.  Zudem arbeiten wir mit einem großen Netzwerk aller in der Flüchtlingsarbeit tätigen Personen und Institutionen zusammen.

Neben den pädagogischen Fachkräften stehen uns für die Arbeit mit den unbegleiteten minderjährigen Ausländern auch Menschen unterschiedlicher Herkunft als Dolmetscher zur Verfügung.